Elke von www.federfuehrend-media.de hat zur Blogparade mit dem Thema „Worüber soll ich nur schreiben? – Ideen finden für grandiose Blog-Artikel aufgerufen.

Gerne schreibe ich Dir dazu auf wie ich Ideen für meinen Blog finde. Vorallem, da ich schon manches mal verzweifelt nach Themen gesucht habe …

 


Ideen finden auf die gleiche Art

Wenn es so einfach wäre würde ich Dir jetzt hier eine Formel hinschreiben. Allerdings habe auch ich sie noch nicht gefunden, obwohl es zu meiner täglichen Arbeit gehört Ideen zu finden.

Es ist nicht immer leicht.

Darum habe ich mir ein bestimmtes Konzept zusammen gestellt, mit dem ich mich in die Ideenfindungsphase bringen kann. Wie ich das mache zeige ich Dir weiter unten im Beitrag.

Es gibt meiner Meinung nach nicht für jeden Menschen das gleiche „Werkzeug“. Jeder Mensch entwickelt durch andere Dinge seine Ideen.

  • Manchmal durch Gespräche mit anderen Menschen

  • Lesen von Büchern

  • Musik

  • Spaziergänge im Wald

Deswegen ist es vielleicht so schwer genau zu sagen: Bei mir funktioniert das, also funktioniert das auch bei Dir!

Ich habe einfach verschiedene Dinge getestet, um zu sehen welche Sachen für mich am Besten funktionieren. Das würde ich Dir ebenfalls empfehlen.

 

Wie Du ein Design entwickelst

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Die Verzweiflung der Grafikerin

Wie am Anfang geschrieben bin ich manchmal verzweifelt gewesen, wenn ich neue Ideen für Blogbeiträge gesucht habe.

Doch dann habe ich auch endlich bemerkt woran das lag:

Ich stand mir selbst im Weg!

Ja, so einfach war es. Woran ich das bemerkt habe?

Ideen zu entwickeln ist sowohl ein Teil meines Berufes als Grafikerin, als auch meine Leidenschaft. Manchmal sind so viele Ideen in meinem Kopf und wollen raus, da hilft nur noch alles auszuschreiben und den Zettel weg zu legen. Sonst möchte ich immer alle sofort umsetzen. Das kennst Du vielleicht.

Aber trotzdem gab es Phasen in denen einfach nichts in meinem Kopf war. Alles war leer wie in der Wüste. Und da ist wenigstens Sand. Viele viele Sandkörner.

Bei mir im Kopf war alles leer.

Ich fing an mich aus der Situation zu lösen und eine andere Sichtweise zu suchen. Das hat mir geholfen leichter Ideen zu entwickeln.

Denn was war in meinem Kopf passiert?

Ich habe einfach viel zu kompliziert nachgedacht und das Thema auch aus schwieriger Sicht gesehen. Von meinem Standpunkt aus.

Deswegen ein großer Tipp von mir an Dich:

Denke so an Dein Thema, als würdest Du ganz von vorne alles dazu lernen.

 


Sandkorn für Sandkorn

Die Wüste behalte ich jetzt einmal als Beispiel für Dich.

Du stehst also in dieser riesigen Wüste umgeben von Sand. Aber dieser Sand besteht doch aus so vielen kleinen Sandkörnern. Schau einfach mal genauer hin.

Und das ist es auch, was Du bei Deinem Thema machen musst.

Ich bin zum Beispiel so vorgegangen:

  1. Als erstes habe ich meine Hauptthemen (Wüste) gesucht: Grafikdesign, Werbung, Marke entwickeln

  2. Dann ging es an die Unterthemen (Sand) dieser Felder z.B. beim Grafikdesign: Logoentwicklung, Flyergestaltung, Designrichtlinien, Corporate Design, Webseitengestaltung

  3. Und am Ende an die Mini-Themen (Sandkörner) z.B. bei der Logoentwicklung: Recherche, Ideenfindung, Konzept, Scribble, Farb-, Schrift-, Formenwahl, Vektorisierung, Datenerstellung

Diese drei Schritte bin ich nacheinander bei allen Bereichen durchgegangen. Und weißt Du was? Ich hatte dadurch in kürzester Zeit über 50 Themen zusammen!

Versuche das ganze mal mit Deinem Thema. Löse die Themen immer weiter auf in kleinere Unterthemen. Das funktioniert bei jedem Thema. So gehe ich nämlich auch immer bei meinen Kundinnen vor, um mich in ihr Unternehmen einzudenken. Das war mir nur vorher so deutlich nie bewusst.

Denn eines ist beim Schreiben von Blogartikeln für mich der Fall: Ich vergesse immer wieder, dass meine Zielgruppe nicht das ganze Hintergrundwissen hat, welches ich habe. Und genau das ist es doch, welches ich ihr geben möchte durch meine Beiträge. Nur so kann sie den Nutzen und den Sinn von Werbung und Grafikdesign wirklich verstehen.

Und so wird es Dir vielleicht auch ergehen. Du hast ein Thema in dem Du extrem viel Wissen hast, aber Dir ist nicht bewusst, dass andere dieses Wissen nicht haben und es von Dir lernen wollen.

Also zeig es ihnen!

 


In die Ideenphase kommen

Es gibt noch weitere Dinge die ich mache, um mich in meine Ideenphase zu bringen. Diese Ideenphase ist die Zeit in der mir mit einem mal hunderte an Ideen aus dem Kopf fallen. Ganz einfach und leicht.

Dafür sind für mich bestimmte Sachen wichtig:

  • Der Ort: Nein, mein Ideenort ist kein Strand auf einer Trauminsel. Mein Ideenort ist der Fußboden. Ja, wirklich! Auf dem Fußboden setze ich mich mit meinem Papier und Stiften und fange an Ideen zu entwickeln. Dort kann ich zur Ruhe kommen und hin und wieder stupst mich eine meiner Katzen an.

  • Die Stille / die Musik: Es ist unterschiedlich. An manchen Tagen brauche ich die Stille im Raum und an anderen Tagen inspirierende Musik. Die Musik ist jedesmal unterschiedlich und abhängig vom Thema und meiner Stimmung.

  • Die Materialien: Ebenfalls wichtig sind mir die Dinge auf denen ich meine Ideen festhalten kann. Ich brauche entweder nur einen kleinen Zettel, den ich voll schreiben kann oder mehrere große Zettel auf denen ich etwas aufzeichnen und malen kann. So schaffe ich mir komplexere Bilder meiner Ideen und bin gleichzeitig kreativ.

  • Die Tageszeit: Meine Zeit für Ideen ist eher am Abend und viel zu oft mitten in der Nacht. Die Nacht hat schon immer etwas magisches für mich. Ich kann mich in der Ruhe der Nacht voll auf mein Thema konzentrieren und frei alles heraus lassen.

  • Mein Latte-Macchiato: Wenn Du schon länger auf meinem Blog liest, dann hast Du es bestimmt gehört: Ich liebe Latte-Macchiato. Ich trinke ihn zur Entspannung und zum Ideenfinden. Denn er ist zu einem Auslöser für das Finden von Ideen geworden. Ein Symbol, welches mich sofort in meine Ideenphase versetzt.

Sobald ich merke, dass einfach keine Ideen in meinem Kopf zustande kommen, verwende ich diese „Hilfsmittel“, um mich in den Zustand zu versetzen. Mein Kopf ist auf die Situation trainiert und erinnert sich, wie es in dem Moment war. Welche Freude ich erlebt habe, als ich in der Situation so viele Ideen hatte. Einfach schön.

Vielleicht nutzt auch Du diese Technik, um Dich immer wieder in die Ideenphase zu versetzen. Schaue einfach, wann Du Deine Ideen hast und nutze diese Dinge immer wieder, um den Zustand neu zu durchleben.

Wie findest Du Ideen für Deine Blogartikel? Hinterlasse mir jetzt einen Kommentar dazu!

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