Wer soll Dein Kunde sein? – Zielgruppe finden

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Sag mal, wie gut kennst Du Deine besten Freunde? Ach, so gut? Sehr gut. Allerdings muss ich Dir eines sagen: Deine Kunden solltest Du noch besser kennen. Warum das so ist und wie es Dir hilft Dein Design zu entwickeln, erfährst Du in diesem Beitrag.

 


Diesmal geht es um etwas, was ich liebe. Ja, Du liest richtig, ich liebe es: Meine Zielgruppe.

Denn eines ist schon mal sicher, ohne meine Zielgruppe habe ich keine Kunden. Denn meine Kunden sind meine Zielgruppe.

Mit meiner Zielgruppe habe ich mich schon so viele Stunden beschäftigt, ich kenne sie besser als meine Freunde. Und genau das möchte ich auch von Dir hören.

Wie Du das schaffen kannst?

Als erstes nimmst Du Dir auch heute einen Zettel und einen Stift und beantwortest die Fragen, die ich Dir weiter unten zeige. Dadurch findest Du Schritt für Schritt zu Deiner Zielgruppe.

 


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Wozu musst Du Deine Zielgruppe kennen?

Hier geht es mir in erster Linie um Dein Design. Das Design Deines Unternehmens soll nicht nur schön aussehen, nein, ich möchte, dass Dein Design auch funktioniert und überzeugt. Das bekommst Du nur hin, wenn Du auch weißt, wen Dein Design ansprechen soll.

Ein paar einfache Beispiele:

  • Du bietest Produkte an für Babys: Farblich liegst Du dann zum Beispiel in Pastelltönen wie Rosa, Hellblau, Hellgrün. Sanfte Töne, die die Weichheit und Sanftheit des Babys zeigen. Wenn Du in so einem Fall ein hartes Schwarz nimmst, verschreckst Du wohl eher die ganzen Mamas und Babys.

  • Du hast Produkte für Naturliebhaber, die gerne auch mal etwas mehr Geld ausgeben und auf Qualität setzen: Deine Produkte stellst Du von Hand her und bietest bestmögliche Qualität an. Diese Produkte verkauft Du zu einem höheren Preis. Dein Design zeigt sich in natürlichen Farbtönen: Grün, Braun, Blau.

  • Du bietest eine neue Gestaltung für Logos, Flyer und Broschüren an für Unternehmerinnen, die einfach nicht mehr zufrieden mit ihrem alten Design sind. Es passt nicht mehr zu ihnen und ihrem Unternehmen. Sie möchten eine Veränderung ihres Designs: Du zeigst Dich in weiblichen Farbtönen, die künstlerisch und kreativ sind. Deine Schriftarten sind klar, da Du Klarheit in das Design Deiner Kunden bringst und sowohl das professionelle Aussehen, als auch die Funktion und Wirkung des Designs für Dich im Vordergrund steht. (Falls Du Dich gerade angesprochen fühlst, das ist meine Zielgruppe. Vielleicht wird es Zeit, dass wir beide zusammen an Deinem Design arbeiten? Hier findest Du mehr Infos!)

Deine Zielgruppe zeigt Dir viel mehr, als nur ihr Alter. Wenn Du bereit bist sie wirklich kennen zu lernen, dann kannst Du Dein komplettes Design auf sie abstimmen und trotzdem Deine Persönlichkeit darin verewigen.

 


Interview mit Deiner Zielgruppe

Jetzt legen wir los. Hast Du Deinen Stift und Zettel? Sitzen Deine Haare gut und der Kaffee steht bereit? Sehr gut, denn jetzt beginnen wir das Interview.

Stell Dir zum Beispiel ein gemeinsames Gespräch mit einer einzigen Zielperson vor. In einem Café oder auf der Parkbank. Es wird leichter, wenn Du Dich nur auf eine Person konzentrierst. Denn so kannst Du eher erkennen, wie sie aussieht.

Ich sage es Dir direkt: Das ganze kann dauern. Es braucht viele Überlegungen, bis Du Deine Zielperson wirklich kennst. Und diese Zeit solltest Du Dir auch nehmen. Denn diese Zielperson wird später Dein Kunde. Je besser Du Deine Kundin kennst, desto besser kannst Du auf ihre Bedürfnisse eingehen und ihr wirklich helfen.

Legen wir einfach mal los:

  1. Welches Geschlecht hat sie/er?

  2. Wie alt ist sie? (ca. Angaben machen, z.B. 25 – 45 Jahre)

  3. Welche Nationalität hat sie?

  4. Welcher Religion gehört sie an?

  5. Welchen Familienstand hat sie?

  6. Hat sie Kinder?

  7. Welchen Abschluss hat sie?

  8. Welchen Beruf hat sie?

  9. Welches Einkommen hat sie? (Ca. Angaben)

  10. Welches Hobby hat sie?

  11. Wo ist ihr Lieblingsort? (Die Frage beantworte ich mir immer noch gerne, um sie noch etwas menschlicher aussehen zu lassen)

Das waren die Fragen, die etwas kürzere Antworten haben. Jetzt gehen wir noch etwas tiefer und lernen Deine Zielperson noch näher kennen.

  1. Welche Träume und Wünsche hat sie?

  2. Was ist ihr Größtes Ziel im Leben?

  3. Wo liegen ihre größten Probleme / Schwierigkeiten?

  4. Was sind ihre größten Ängste und Sorgen?

  5. Was frustriert sie?

  6. Lebt sie ihre Träume?

  7. Wonach strebt sie im Leben?

  8. Woran orientiert sie sich? (Eltern, Lehrer, Freunde etc.)

  9. Wie kannst Du ihr helfen? Womit kannst Du ihr helfen?

  10. Was würde sie für eine Veränderung alles machen?

  11. Was hat sie dafür schon alles versucht?

Beantworte die Fragen so gut Du kannst und fühle Dich richtig in Deine Zielperson rein. Lerne sie so gut Du kannst kennen, lache in Gedanken mit ihr und sprich mit ihr. Male Dir zur Not ein Bild von ihr oder suche Bilder im Internet, die ihr ähneln könnten. Hänge Dir die Bilder auf und frage sie die Fragen. Das klingt seltsam im ersten Moment, aber nur so kannst Du sie wirklich kennen lernen.

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Je fokussierter, desto besser!

Eine große Sorge oder Angst von vielen Unternehmerinnen ist es, dass sie die Zielgruppe später zu klein auswählen.

Diese Sorge ist aber vollkommen unbegründet.

Es geht einfach dabei darum, dass Du Dich auf diese Zielgruppe fokussieren kannst und Dein Design, Deine Werbung, Deine Botschaft und Deine Produkte entsprechend genauer positionieren kannst.

Man sagt ja immer so schön: Du kannst nicht jeden ansprechen!

Ich vergleiche das immer mit einer Party, auf der 1000 Leute sind. Ich kann natürlich mit allen ca. 2 Minuten sprechen. Das schaffe ich vielleicht an einem ganzen Abend. Aber es ist doch viel intensiver und nachhaltiger, wenn ich mit einer ausgewählten Gruppe der 1000 Leute spreche. Sie werden sich an mich erinnern. Denn sie lernen mich auf diese Weise viel besser kennen.

Deine Zielgruppe tut das dann auch. Sie lernt Dich intensiv kennen und baut eine Beziehung zu Dir auf. Das ist viel sinnvoller, als wenn alle Welt Dich kennt, aber keiner genau weiß, was Du überhaupt machst. Denn so wirst Du nie bekannt sein als die Expertin für Staubwedel und Abwischtücher. Ok, dass ist vielleicht auch nicht Dein Ziel 😉 Aber vielleicht verstehst Du was ich sagen möchte?

 


Nachdem Du die Fragen genau beantwortet hast, kannst Du noch einmal alles zusammen fassen. Dadurch erstellst Du Dir ein klareres Bild von Deiner Zielperson.

Jetzt interessiert es mich natürlich brennend, wie gut Du Deine Zielperson kennen gelernt hast. Werdet ihr Freunde? Schreib es mir direkt in die Kommentare weiter unten! 🙂

 

 

Was kannst Du hier noch machen?

Als erstes meinen kostenlosen Kurs „Sei Deine eigene Grafikerin“. Also los: Mach den Kurs!

Brauchst Du meine Unterstützung bei Deinem Design? Soll Dein Logo endlich zu Dir und Deinem Unternehmen passen? Dann schau Dir hier meine Design Pakete an und arbeite mit mir zusammen!

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About the Author:

Hey, ich bin Verena – Unternehmerin, Grafikdesignerin und Bloggerin.
Ich helfe Businessladys wie dir ein Design zu finden, welches deine Traumkunden inspiriert!
Vor 6 Jahren begann mein Weg als Selbständige Grafikdesignerin. Mit 22 Jahren machte ich mich Selbstständig und stolperte damit in das größte Abenteuer meines Lebens…

2 Comments

  1. Anja November 22, 2016 at 8:26 pm - Reply

    Liebe Verena,

    Vielen Dank für den Beitrag! Das hat mir richtig weitergeholfen. Ich hatte bisher nämlich noch keine konkrete Vorstellung von meiner Zielgruppe. Bücher soll sie lesen, und dann? Die Details habe ich mir gar nicht richtig überlegt und ich wusste auch gar nicht, wie wichtig es ist, seine Zielgruppe so gut zu definieren. Aber ist ja klar, alle kann man ja gar nicht ansprechen und umso konkretere Vorstellungen man hat, umso besser kann man sich auch Selbst positionieren und weiterentwickeln.

    Liebe Grüße, Anja

  2. […] Deine Botschaft setzt sich aus mehreren Dingen zusammen: Deiner Mission bzw. Deinem Traum, Deiner Lösung bzw. Deinem Angebot und Deiner Zielgruppe. […]

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