Möchtest du dein Logo selbst gestalten oder einfach einmal einen Einblick bekommen, wie ich als Grafikdesignerin ein Logo gestalte?

Dann ist dieser Beitrag mit einer Webinaraufzeichnung (weiter unten) von mir perfekt für dich.

 


Was mir bei einem Logo wichtig ist

Wenn ich Logos für meine Kundinnen gestalte, dann ist es mir besonders wichtig die Unternehmerin mit ihren Fähigkeiten und ihrer Geschichte im Logo zu verwirklichen. Ebenfalls setzte ich den Fokus darauf genau die Lösung darzustellen, die das Business für die Zielgruppe bietet.

Diese Punkte sind für mich besonders wichtig, da nur so das Logo wirklich für die Zielgruppe schnell erkennbar macht, um was es bei dem jeweiligen Unternehmen überhaupt geht.

In den meisten Fällen kommen meine Kundinnen zu mir, wenn sie Hilfe bei der Gestaltung ihres Logos brauchen, merken, dass ihr Logo nicht zu ihnen und ihrem Business passt oder weil sie es selbst gestalten wollen und nicht wissen wie es geht.

Dann stelle ich immer wieder fest, dass das Design überhaupt nicht zu der Unternehmerin und zu ihrem Business passt.

Die Folge ist, dass die Zielgruppe sich sowohl vom Logo als auch vom restlichen Design nicht angesprochen fühlt und meine Kundinnen immer wieder vor dem Problem stehen, dass die neuen Kunden ausbleiben.

 


Entwicklung meines Prozesses für die Logogestaltung

Nach meinen zwei Ausbildungen im Bereich Grafikdesign habe ich mich direkt Selbstständig gemacht als Grafikdesignerin. Zu meinen größten Projekten zählen nach wie vor Corporate Designs vom Logo bis zu Flyern, Broschüren und Geschäftsausstattungen.

Am Anfang habe ich immer wieder überlegt, wie ich den Prozess der Logogestaltung so verbessern kann, dass ich mich wesentlich mehr auf den kreativen Bereich konzentrieren kann. Denn die Ideenfindung ist mit am wichtigsten bei der Logogestaltung.

Also habe ich in den letzten Jahren nach und nach einen Prozess für mich entwickelt. So kann ich sicher gehen, dass ich immer wieder die Geschichte der Unternehmerin und die Botschaft ihres Business durch das Design zeige.

 


In 7 Schritten zum perfekten Logo

So sind 7 Schritte entstanden, die ich bei jedem Logodesign gehe. Diese Schritte bauen aufeinander auf und helfen mir dabei mich auf den kreativen Prozess zu konzentrieren. Es ist wie mit einem Businessplan an dem du dich für dein Business orientieren kannst. Er bietet dir Anhaltspunkte und zeigt dir was nach jedem erreichten Ziel folgt. Genauso ist es bei der Logogestaltung.

Da ich dir hier zeigen will, wie du selbst dein Logo gestalten kannst, hier einmal die 7 Schritte:

  1. Basis (Deine Mission, Zielgruppe und Botschaft) und Informationen (Farben, Formen , Schriften …): Diese Elemente brauche ich als erstes, um das Logo passend für das Business zu gestalten. Die Designelemente sind bei mir schon vor der Logogestaltung vorhanden, da ich sie aus der Basis heraus finde. Wenn du noch keine Farben, Schriftart und Formen hast, solltest du sie am Beginn festlegen, um dich eher auf die Logoentwicklung zu konzentrieren.

  2. Recherche: Hier geht es darum dir deine Konkurrenz anzusehen. Wie haben sie ihr Design aufgebaut? Kannst du dich von ihnen abgrenzen und so ein Alleinstellungsmerkmal schon über das Logo aufbauen? Ebenfalls suche ich hier schon nach Elementen, Bildern etc. die das jeweilige Business zeigen. Es hilft mir auch mich mehr in die kreative Arbeit einzudenken und einzufühlen.

  3. Ideenfindung: Mein Lieblingsbereich und mit der Grund, warum ich diesen Prozess entwickelt habe. Die Ideenfindung ist der kreativste Teil für mich. Hier kann ich frei meine Gedanken und Ideen aufs Papier bringen. Mir helfen dabei verschiedene Kreativtechniken: Brainstorming ist meine Nummer 1. Es gibt allerdings noch viele andere z.B. Mindmaps.  Dieser Bereich wird oft unterschätzt und meine Kundinnen sind größtenteils überrascht, dass hier am meisten Zeit reinfliesst. Aber ohne gute Idee bringt kein Logo oder Design etwas …

  4. Konzept erstellen: Meine Ideen sind teilweise kreuz und quer über Zettel geschrieben, gemalt und gezeichnet. Das Konzept erstelle ich um Ordnung hineinzubringen und die besten Ideen auszuwählen. Ich konzentriere mich immer auf 3-5 Ideen, die ich dann auch umsetze. Extra immer etwas mehr als ich meinen Kundinnen später präsentiere, falls eine Idee nur in meinem Kopf gut war 😀 Außerdem überlege ich an diesem Punkt, welche Hauptform das Logo später haben soll.

  5. Scribble & Wörter zeichnen: Die Ideen scribble ich jetzt leicht an. In diesem Bereich bringe ich auch die einzelnen Wörter und Symbole in die Hauptform des späteren Logos und schaue wie sie zusammen wirken. In diesem Bereich muss noch nichts perfekt aussehen. Die Reinzeichnung erfolg später am Rechner. Meine Scribble sind nie perfekt, dienen aber für mich als Orientierung und helfen mir noch einmal dabei genauer zu sehen wie das Logo später aussehen soll.

  6. Umsetzung in den Programmen: Ich arbeit mir Adobe Illustrator, einem Vektorprogramm. Darin kann ich das Logo perfekt umsetzen. Du solltest von Anfang an in einem Vektorprogramm arbeiten, damit du dein Logo später in ganz unterschiedlichen Größen erstellen kannst und es immer scharf und gut aussieht. Die Programme kommen erst spät in der Logoentwicklung zum Einsatz. Vielleicht hast du immer mit dem Programm begonnen und dabei die wichtigen Punkte davor vergessen. Deswegen passiert es in den meisten Fällen, dass das Logo am Ende gar nicht zu dir und deinem Business passt.

  7. Dateierstellung: Am Ende brauchst du das Logo natürlich in verschiedenen Dateien. Für den Druckbereich empfehle ich dir: EPS, AI, TIFF, auch JPG geht in einigen Fällen. Am wichtigsten ist EPS und AI (Vektordateien). Diese wirst du immer wieder bei Druckereien brauchen. Für den Webbereich kannst du JPG, PNG, GIF nutzen.

Eine wichtige Grundregel noch: So einfach wie möglich! Das ganze Logo muss leicht zu deuten sein. Sonst versteht es deine Zielgruppe nicht und wendet sich wieder ab.

 


Hier kannst du dir das Webinar zum Thema ansehen

Wenn du Fragen hast, schreib sie mir in die Kommentare 😉