Warum du denkst alle Designer sind deine Feinde – und ich neue Wege gehe

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  • VerenaSati_designerfeindefreundekonkurrenz_blog

Denkst du immer noch alle Designer sind deine Feinde und nehmen dir die Kunden weg?

Mir geht das ziemlich auf die Nerven. Schon sehr lange. Ich habe einfach keine Lust mehr darauf mich von anderen Designern abzugrenzen und gegen sie zu sein.

Deswegen mache ich es schon lange so, dass ich versuche andere Designer zu unterstützen.

In diesem Beitrag erzähle ich dir, warum ich meine Sicht verändert habe und warum das ganze 10 Jahre gedauert hat …


Der Druck nach ganz oben zu kommen

Ich habe zwei Ausbildungen im Designbereich gemacht und mich danach direkt Selbstständig gemacht.

Was ich immer wieder gespürt habe war, dass mir in den Ausbildungen sehr stark das Bild vermittelt wurde, dass alle anderen Designer meine Feinde sind.

So war unter uns in den Pausen eine lockere Stimmung, kaum ging es an die Projekte fing der Kampf wieder an.

Wie konnte man besser sein als die anderen?

Auch unter Freunden war das ganz normal und dadurch sind auch einige Freundschaften schnell mal zerbrochen. Wollte man doch lieber selbst die Note 1 haben anstatt sie der Freundin zu gönnen.

Die Lehrer und Ausbilder trugen schön zu der Stimmung bei, denn uns musste bewusst werden „nur die besten und lautesten werden gewinnen!“.

War es bei dir auch so? Vielleicht hast du mehr Erfahrung in einem Studium gesammelt. Bei mir war es in den Ausbildungen immer so.

Leider habe ich das mit in die Selbstständigkeit genommen. Vor 6 Jahren dachte ich jeder andere Grafikdesigner nimmt mir meine Kunden und Aufträge weg.

 


Die Branche ist überfüllt und das macht Angst

Unsere Designer-Branche ist voll. Voll von gut ausgebildeten Designern bis hin zu welchen die einfach mal ein Grafikprogramm irgendwie bedienen können.

Doch ich gebe zu, auch sie können designen.

Lange Zeit war in mir ein unheimlicher Druck, um mich von den anderen Designern abzugrenzen. So bin ich in den 6 Jahren meiner Selbstständigkeit in einen ständigen Kampf geraten.

Der Kampf die Beste zu sein (wo ich mich nie gesehen habe…), der Kampf um Kunden und damit um Design-Aufträge die mich am Leben gelassen haben.

Der Kampf ging soweit, dass jeder Auftrag nur noch zwanghaft bekommen werden musste und meine Kreativität dadurch zusammengebrochen ist.

Mittlerweile weiß ich, dass ich mich in einen Kampf begeben habe, der Schwachsinn war.

Denn durch die letzten 2 Jahre mit meinem Blog ist mir klar geworden, dass es zwar viele Designer gibt, aber wir sind so unterschiedlich, dass wir uns gar keine Aufträge wegnehmen können.

 


Designer und ihre Facetten

Für mich ist ein guter Designer jemand, der es geschafft hat seinen eigenen individuellen Stil zu finden. Etwas, was ihn einzigartig macht, ohne dass es ihm selbst bewusst ist. Das ist wirklich oft der Fall. Ich kenne mittlerweile so viele tolle Designer und sie alle machen ganz unterschiedliche wundervolle Design-Projekte.

Das war mir früher nie so sehr bewusst.

Wir Designer sind alle unterschiedlich.

Das bedeutet allerdings auch: Wir sprechen alle ganz unterschiedliche Kunden an und können uns somit gar keine Aufträge wegnehmen.

Denn in dieser Unterschiedlichkeit liegt etwas so schönes.

Wir können uns nämlich genau dadurch jeweils die Kunden suchen (und uns von ihnen finden lassen) die wirklich zu uns passen. Zu uns und unserer Art zu designen.

Das war eine Erkenntnis, die mich fast 10 Jahre gekostet hat, bis ich sie gefunden habe. Ja, mit 16 habe ich meine ersten Schritte in die Designbranche gesetzt und vor ca. 2 Jahren wurde mir genau dies immer deutlicher.

 


Konkurrenzdenken ist sinnlos

Konkurrenzdenken ist also wirklich sinnlos. Gerade dann, wenn du siehst wie unterschiedlich wir Designer alle sind.

Mir liegt seit ein paar Monaten etwas sehr im Magen. Das gebe ich einfach jetzt hier im Blog zu.

Ich habe lange Zeit durch meine Veränderungen in meinem persönlichen Leben nicht mehr gewusst wer ich bin und was mich ausmacht. Ich habe lange nicht gesehen, wie gut oder schlecht meine Designs sind und ja, ich hatte einfach keine Kraft mehr wirklich meine kreative Energie in mein Design-Business zu legen.

Es war lange so, als würde mir alle kreative Energie genommen.

So fühlte es sich jedenfalls für mich an.

Doch genau durch dieses Tief hat sich bei mir vieles verändert. Denn weißt du, manchmal ist es im Leben so, dass man wieder dorthin geführt wird, wo man wirklich hingehört.

Dorthin, wo du mehr leuchten kannst, als du es dir zutraust.

Ich bin jetzt an diesem Punkt.

An dem Punkt, andem ich wieder zu dem zurück will, was mir mehr als Spaß macht. Was mich voll und ganz erfüllt und damit auch meine Kreativität wieder voll ins Fließen gebracht hat.

Ich will wieder Menschen helfen, sie motivieren und inspirieren ihren Weg zu gehen und sie zum Nachdenken bringen. Ja, zum Nachdenken möchte ich dich auch mit diesem Beitrag bringen. Er ist anders als viele andere Beiträge in den letzten Monaten in diesem Blog. Du wirst es selten lesen, dass ich voll und ganz als ich, Verena, hier geschrieben habe.

Denn ich war nicht mehr voll ich selbst. Ich bin es erst jetzt so langsam wieder und komme wieder dorthin, wo ich hingehöre.

 


Zurück zu den kreativen Wurzeln.

Früher da war ich so sehr in meinem Element als Designerin, dass ich mir nie ein Leben ohne Design vorstellen konnte. Es erfüllte mich und dadurch strahlte ich wohl etwas aus was andere Designer zu mir brachte.

Mir erzählen Menschen schon immer gerne ihre Geschichten und suchen meinen Rat. Das hatte ich schon als ich noch Kind war. Und so war es auch immer schon mit anderen Designern.

Ich half ihnen einfach indem ich ihnen sagte, wie ich es selbst gemacht habe. Wie ich meine Ausbildungen gemacht habe und wie ich mein Design-Business aufbaue.

Viele Praktikanten waren ein Teil meiner Reise als Selbstständige Designerin und dann habe ich auch noch eine Ausbildung bei der IHK gemacht zur Ausbilderin für Mediengestalter – Digital und Print.

Ich wollte Designer schon immer unterstützen. Und jetzt, heute, frage ich mich warum ich das nicht schon immer gemacht habe. Deutlich sichtbar, sodass du als Designerin weißt, dass ich für dich da bin und dir helfen will dein Design-Business aufzubauen.

Mein Leben war einfach lange Zeit zu sehr von Veränderungen geprägt.

Jetzt bin ich wieder soweit endlich meine ganze Kraft in neue Projekte und Ziele zu stecken.

Für 2018 gibt es also hier eine Veränderung und auch allgemein bei mir:

  1. Biete ich dir, als Designerin, ab jetzt meine Begleitung als Mentorin an. Du kannst meine Zeit buchen und ich unterstütze dich mit meinem Wissen über den Aufbau eines Design-Business – online und offline. Wenn du gerade startest oder am Anfang stehst und einfach nicht weißt, wie es weitergehen soll, dann bin ich deine Mentorin.

  2. Außerdem hat sich noch etwas entwickelt. Ein Herzensprojekt von mir: www.wominess.com – Mein neuer Blog für introvertierte Businessladys auf dem es um die Themen Frauen, Business, Erfolg und Leben geht. Ich bin selbst introvertiert und auch noch hochsensibel. Ich war es auch schon immer, aber gerade das hat mich dahingeführt, dass ich für dich dort schreibe und einen Podcast mache, der dich inspririeren und motivieren soll, um deine Selbstständigkeit voll zu leben. Denn auch wir introvertieren können erfolgreich unseren Weg gehen. Er ist einfach nur leiser, damit aber oft sehr viel intensiver und für uns bedeutsamer.

Das sind zwei große Schritte für mich. Ich lade dich mit diesem Beitrag ein mich auf dem weiteren Weg zu begleiten.

Wenn du lust hast, dann schreib es mir in die Kommentare. Wie siehst du dieses Thema „Konkurrenzdenken unter Designern“?

About the Author:

Hey, ich bin Verena – Unternehmerin, Grafikdesignerin und Bloggerin.
Ich helfe Businessladys wie dir ein Design zu finden, welches deine Traumkunden inspiriert!
Vor 6 Jahren begann mein Weg als Selbständige Grafikdesignerin. Mit 22 Jahren machte ich mich Selbstständig und stolperte damit in das größte Abenteuer meines Lebens…

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